| Jack the Ripper |
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| Geschrieben von [AL] | |
| Sonntag, 10. Oktober 2004 | |
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Gesamtwertung 71 % Am Ende des 19. jahrhunderts tötet ein offenbar wahnsiniger Killer im Londoner Slum Whitechapel wahllos Prostituerte. Scotland Yard beauftragt seinen besten Mann, den Killer zur Strecke zu bringen. Studio / Verleih: Splendid Entertainment Der Film Nicht selten versucht Godley seinen Vorgesetzen Abberline von seiner Trinksucht fernzuhalten. Die Ermittlungen sind zunächst von dem Hellseher Robert James Lees geprägt, der von sich behauptet die Morde vorauszusehen. Eine weiterer Verdächtiger ist der Schauspieler Richard Mansfield (gespielt von Armand Assante). Mansfield erregt großes Aufsehen durch seine überaus reale schauspielerische Leistung in dem Theaterstück „Dr. Jekyll und Mr. Hide“. Er spielt die Rolle so überzeugend, dass man glaubt, er könnte als Täter in Betracht kommen. Doch als Gerüchte aufkommen, daß der Erbprinz (und wahrscheinlich der nächste König von England) Prinz Albert Victor sich regelmäßig in den Bordellen Whitechapel´s aufgehalten haben soll, muss Abberline auch eine nie geahnte Alternative für den Prostituerten-Mörder in Betracht ziehen. Als der Mörder trotz laufender Ermittlungen und auch nach Verstärkung der Polizeikräfte immer noch weitermordet, entschließt sich ein Teil der Bevölkerung eine Bürgerwehr zu gründen. Sie möchte den Täter auf eigene Faust fassen. Inzwischen erreicht der Mörder unter dem Namen „Jack the Ripper“ traurige Popularität, als diverse Zeitungen Briefe des angeblichen Mörders erhalten. Die ganze Situation scheint außer Kontrolle zu geraten. Als der Mörder sogar Organe seiner Opfer an die Zeitungen verschickt, und sich danach die Bürgerwehr gegen die Polizei wendet, scheint die gesamte Situation für Abberline und die Polizei zu eskalieren. Im direkten Vergleich zu dem Film „From Hell“ (vom Jahr 2000 von den Hughes Brüdern) hat diese „Jack The Ripper“ - Verfilmung einen grossen Vorteil. Auf Grund dessen, dass sich der Film über 2 Teile von je über 90 Minuten erstrecken kann, ist er in der Lage die Geschichte sehr ausführlich zu erzählen. Nahezu alle Charaktere die aus der „Jack the Ripper“ Geschichte bekannt sind, erscheinen in diesem Film. Diese Möglichkeit hatte „From Hell“ auf Grund der Konzeption als (kürzerer) Kinofilm nicht. Der Film bemüht sich historisch (so weit dies überhaupt machbar ist) die Fakten korrekt darzustellen. Was mich sehr beeindruckte war Michael Caine´s schauspielerische Leistung. Die Rolle des charismatischen Inspektor Abberline verkörpert er perfekt. Für seine Rolle als Inspektor Aberline erhielt 1989 Caine den Golden Globe. Doch auch sein Ermittlungshelfer Lewis Collins aka Sgt. George Godley kann absolut in seiner Rolle überzeugen. Die beiden harmonieren perfekt und sie schaffen es den Zuschauer als eingespieltes Scotland Yard Team in einigen Szenen trotz der ernsten Story zum Lachen zu bringen. Ex Bond Girl Jane Seymour spielt eine kleine Rolle als ehemalige Geliebte von Fred Abberline. Sehr gut spielt auch Armand Assante seine Rolle als Richard Mansfield. Die Szenen in dem Theater als er die Verwandlung von Dr. Jekyll in Mr. Hide darstellt gehören zu den Höhepunkten dieses TV Werkes. Ein wirklich sehr gelungenes Casting. Die Ausstattung des Filmes ist sehr aufwändig und bemüht sich um historische Korrektheit. Die Kostüme und das Make-up – alles wirkt sehr authentisch. Das Bild Der Ton Die Ausstattung Das Fazit Die technischen Daten Die Bewertung |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 8. Oktober 2004 ) |
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