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Gesamtwertung 63 %
Grabe niemals zu tief!
Studio/Verleih: Marketing Film Genre: Horror System: Pal; Region 2 Release Datum: 18.12.2002
Der Film: Im Garten von Glens Eltern wird ein alter Baum gefällt. Wie kleine Jungs eben sind untersucht Glen interessiert das durch die Entfernung der Wurzeln entstandene Loch und entdeckt eine zerbrochene Steinkugel, die aussieht, als wäre sie innen mit Edelsteinen bedeckt. Mit seinem Freund Terry graben sie weiter, in der Hoffnung noch mehr dieser Steine zu finden. Was sie auch tun, allerdings öffnen sie damit das Tor zur Unterwelt, ohne dies zu realisieren. Als die Eltern übers Wochenende wegfahren, veranstaltet Al, die ältere Schwester, eine Party, während Glen und Terry die gefundene Steinkugel öffnen und damit der Unterwelt das Tor ein wenig mehr öffnen. Terry findet auf der einzigen LP einer Metallband, die auf mysteriöse Art und Weise verunglückte, die Lösung für das Problem, allerdings weiß das Böse die Umsetzung zu verhindern. Als Terry und Al von der Unterwelt entführt werden bleibt Glen nichts anderes übrig, als allein gegen die Dämonen in den Kampf zu ziehen.
Das Bild: Das Bild geht in Ordnung, ist aber mit Sicherheit keine Referenz für Filme die aus dieser Zeit stammen. Und da der Film aus dem Jahre 87 stammt, muss man hier einfach ein paar Abstriche machen, schließlich handelt es sich ja nicht um einen Blockbuster à la Star Wars der auch mit der DVD Ausgabe die Kosten für eine aufwendige Überarbeitung einspielen wird.
Der Ton: Die vorliegende Version aus dem Hause Marketing Film hat zwar eine DD 5.1 Spur für die deutsche Synchro, die sollte man aber nur dann anstellen, wenn man schwachen und dünnen Ton mag. Die Synchro erinnert ein wenig an die tollen Qualitäten früherer kopierter VHS Kassetten. Was nicht wirklich verwundert, ist der Originalton doch nur in DD 2.0 vorhanden. Dieser hört sich jedoch weder dünn noch schwach an, sondern ist recht ordentlich.
Ausstattung: Neben einem animierten Menü bietet die DVD noch Filmographien der Darsteller und des Regisseurs, Trailer, eine Artgalerie sowie eine Slideshow der Kinoaushänge zum Film. Da wurde man schon mit mehr verwöhnt, aber da der Film schon was älter ist gehen wir einfach mal zu Gunsten der Macher davon aus, dass es sonst keine verwendbaren Extras gab.
Fazit: Als der Film auf Video erschien, gehörte er zu meinen Lieblingsfilmen. Deswegen habe ich auch sofort zugeschlagen als er mir 17 Jahre später in die Hände viel. OK die auf dem Cover versprochenen atemberaubende Effekte waren selbst 1987 nicht wirklich prall. Aber es gibt Filme, bei denen genau das einen Teil ihres Charmes ausmacht. The Gate gehört zu diesen. Genau richtig um nach einem langen Arbeitstag einfach mal bei einem Film abzuschalten.
Außerdem ist es mehr als witzig, wenn man Stephen Dorff in seinem Filmdebüt sieht. Obwohl meine Freundin ja meinte, sie hätte ihn sofort erkannt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass der kleine Balg mit dem ein wenig pummeligen Gesicht Cliff Spab aus So fucking what bzw. Deacon Frost aus Blade gespielt hat. Der Regisseur Tibor Takacs bescherte uns außer Gate noch einige Folgen der TV Serie Sabrina The Teenage Witch, Gate 2, sowie einige Folgen der Serie Outerlimits und den Film Rats. Alles in allem hat er sich aber eher auf TV Produktionen versteift.
Was leider im Film nicht aufgeklärt wird, mich aber schon immer brennend interessiert hat, ist die Frage, wie sie ihren Eltern den Zustand des Hauses bei ihrer Rückkehr erklärt haben. Dies wird wohl eines der ewigen Filmgeheimnisse bleiben. ;-)
Technische Daten: Laufzeit: 83 Minuten Regie: Tibor Takacs Hauptdarsteller: Stephen Dorff, Louis Tripp, Christa Denton Bild: 1:1.85 Widescreen, 16:9, Pal Audio: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0, Englisch Dolby Digital 2.0 Untertitel: Keine FSK: 16 Preis: ca. 15 Euro
Bewertung: Sound: 55 % Bild: 65% Film: 75 % Ausstattung: 55 % Gesamtbewertung: 63 %
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