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Boa vs. Python - Duell der Killerschlangen PDF Drucken
Geschrieben von [AL]   
Dienstag, 14. Dezember 2004

Gesamtwertung 55 %

Was passiert wenn zwei Riesenschlangen aufeinander gehetzt werden? Welche Schlange auch immer gewinnt, wir verlieren…

Studio/Verleih: Columbia Tristar
Genre: Horro / Fantasy
System: DVD-Video
Release Datum: 9. November 2004

Der Film:
Broddick (Adam Kendrik) ist ein reicher Geschäftsmann. Er veranstaltet eine Jagd und lädt dazu einige der bekanntesten Jäger ein. Die Jagdbeute ist eine riesige Pythonschlange. Die Riesenpython soll in ein privates Jagdgebiet von Broddick transportiert werden. Auf diesem Transport kann die Pythonschlange jedoch entkommen. Nachdem die Riesenpython auf Ihrer Flucht einige Menschen verschlungen hat, wird der FBI Agent Sharpe (Kirk B.R. Woller) damit beauftragt, das Tier zu fangen. Dazu benötigt er die Hilfe der Meeresbiologin Monica Bonds (Jaime Bergman), und des Schlangenexperten Dr. Emmet (David Hewlett). Monica Bonds hat im Auftrag der Navy für Delphine spezielle Sensoren entwickelt, die nicht nur audiovisuelle Signale senden können, sondern auch eine exakte Lokalisation durch GPS ermöglichen. Dr. Emmet ist im Besitz einer riesigen roten Boaschlange mit der er versucht Gegengifte zu erzeugen. Diese Riesenboa von Dr. Emmet wird nun mit den Sensoren von Monica Bonds ausgestattet. Durch eine Schuppe der entflohenden Riesenpython wird die Boa auf die richtige Fährte gebracht. Doch auch Broddick will die Riesenpython mit seinem Jagdteam zur Strecke bringen. Die Jagd auf die Pythonschlange ist eröffnet…

Boa vs. Python ist leider nur ein unterdurchschnittlicher Film. Das Drehbuch präsentiert eine zusammengeschusterte Story mit einigen krassen Logikfehlern. Ein weiterer Schwachpunkt sind die CGI Effekte, die aber auf Grund dass der Film für das amerikanische Fernsehen produziert worden ist, akzeptabel sind. Der Film hat auch einige gute Momente, z.B. die Pool Szene in welcher der Charakter der Meeresbiologin Monica Bonds (Jaime Bergman) eingeführt wird. Es gibt auch politische Anspielungen, als der Reporter behauptet, dass es sich bei den Folgen des Riesenpython-Ausbruches um einen terroristischen Anschlag der Al-Qaida handelt. Einige witzige Szenen gibt es auch, z.B. als die Schauspieler über Leichen stolpern, oder die Schlangen Ihre Zungen an Stellen einsetzen, wo man es vielleicht nicht erwarten würde. Die Schauspieler spielen Ihre Rollen glaubwürdig, das Casting ist gelungen. Am besten hat mir der Charakter des Broddick gefallen, er wäre mit Sicherheit eine gute Besetzung für den kommenden Film des Computerspiels „DOOM“. Handwerklich ist der Film gut umgesetzt worden. Es ist nur schade, dass dem Film ein schlechtes Drehbuch zu Grunde lag… :(

Das Bild:
Die Bildqualität ist sehr gut. Es sind keine Bildartefakte oder Rauschen zu sehen. Die DVD präsentiert sich mit einem klaren, scharfen und sauberen Bild.

Der Ton:
Insgesamt bieten beide Soundtracks ein harmonisches Klangbild. Es gibt wenige hörenswerte Surroundeffekte. Die Musik unterstützt wirkungsvoll die Dramaturgie des Filmes.

Ausstattung:
-englischer Trailer von Boa vs. Python (1:40 Minuten)

Fazit:
Die DVD ist nur für Fans des Horror / Fantasy Genres zu empfehlen. Zudem bietet die DVD mit der Ausnahme des Trailers keinerlei Extras. Technisch ist die DVD einwandfrei, nur auf Gund des leider nur als unterdurchschnittlich einzustufenden Filmes kann ich von meiner Seite keine Kaufempfehlung aussprechen.

Technische Daten:
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: David Flores
Hauptdarsteller: David Hewlett, Jaime Bergman, Adam Kendrick, Kirk B.R. Woller
Bild: 16:9 (1,85:1) Anamorph PAL
Audio: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Deutsch, Türkisch, Arabisch
FSK: 16
Preis: ca. 15.- Euro

Bewertung:
Sound: 75 %
Bild: 80 %
Film: 55 %
Ausstattung: 10 %
Gesamtbewertung: 55 %

Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. Dezember 2004 )
 
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