| Der Fall Cicero |
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| Geschrieben von [TG] | |
| Samstag, 18. Dezember 2004 | |
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Gesamtwertung 81 % Angesiedelt in der unparteiischen Türkei während des Zweiten Weltkrieges entschliesst sich ein ambitionierter und vermeindlich sehr loyaler Kammerdiener des britischen Botschaftlers, Spionage an seinem Arbeitgeber zu verüben, indem er britische Geheimdokumente dubliziert und an die Nazis verkauft. Er handelt aus Frust an seinem Dienerstatus und will mit dem ergaunertem Geld gesellschaftlich aufsteigen und sich nach Rio de Janeiro, weg vom Krieg, absetzen. Mithilfe einer sich auf der Flucht befindlichen Gräfin will er sein Vorhaben erreichen. Kann er sich auf sie verlassen? Der Film Der Hauptdarsteller Ulysses Diello (Deckname "Cicero"), gespielt von James Mason, arbeitet als Kammerdiener des britischen Botschafters in Ankara. Diello wird seines Berufes überdrüssig und hat vor, wichtige Geheimdokumente, die sich im Safe des Botschaftlers befinden zu fotografieren und an die Nazis für unerhörte Summen zu verkaufen. Im Verlauf seinem Vorhabens merkt man wie gerissen, überlegt und skrupellos er vorgeht. Sein Charakter bleibt trotzdem symphatisch, insbesondere weil er doch deutlich seine Abneigung gegen das Naziregime in einer vorzüglich ironischen Weise zeigt. Als sich die ersten Dokumente als echt erweisen sind die Deutschen nach langen Widerwillen bereit, immer mehr für neue und wichtigere zu zahlen. Um nicht mit so viel Geld erwischt zu werden, setzt er sich mit der Gräfin Staviska in Verbindung, die nach der Enteignung durch die Nazis nun mittellos und sehr unglücklich darüber ist. Durch sein Geld kann sie wieder in Wohlstand leben, was bei den britischen und deutschen Agenten den Verdacht auf sie lenkt, der Spion zu sein. Diellos Traum ist es, mit dem Geld und der Gräfin als seine Frau, nach Rio de Janeiro auszuwandern. Ob sein Plan aufgeht soll hier nicht verraten werden... Authenisch wirkt der Film ins Besondere durch Originaldrehorte in der Türkei und die Beibehaltung der Namen der Nazigrößen wie z.B Sonderbotschafter von Papen oder Reichaußenminister von Ribbentrop. Schön wären aber ein paar Infos zum geschichtlichen Zusammenhang bzw. Hintergrund gewesen, da der Film auf wahre Begebenheiten beruht. Es wäre interresant gewesen, in wie fern der Film von historischen Ereignissen abweicht. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 14. Dezember 2004 ) |
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