| Stealing Rembrandt - Klauen für Anfänger |
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| Geschrieben von [FB] | |
| Freitag, 21. Januar 2005 | |
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Gesamtwertung 53 % Wie lustig und unterhaltsam die Verfilmung des „größten und dümmsten“ Museumsraubs der dänischen Geschichte anzusehen ist, lesen Sie hier. Studio/Verleih: MFA Eurovideo Der Film Eines Tages nimmt er zusammen mit seinem Freund Kenneth, der hohe Spielschulden hat, einen Auftrag seines Sohnes Tom an: Sie sollen aus dem Museum ein Bild stehlen, dessen ursprünglicher Eigentümer es gerne wieder in seinem Besitz haben möchte. Das Entwenden des Gemäldes erweist sich als wahres Kinderspiel – doch leider müssen Mick und Kenneth wenig später feststellen, dass sie nicht etwa den mittelmäßigen Schinken des Auftraggebers mitgehen lassen haben, sondern Dänemarks einzigen Original-Rembrandt, der einen Schätzwert von 100 Millionen Kronen hat! Nun stehen alle Beteiligten vor einem ernsthaften Problem: Was sollen sie nur mit dem berühmten Diebesgut anfangen? Das Bild: Der Ton: Leider ist nur die deutsche Tonspur enthalten – Fans des Originaltons kommen hier wirklich zu kurz. Ausstattung: Fazit: Die Gags sind nicht nur zu spärlich auf den langatmigen Film verteilt, sondern sind zum Großteil auch echte Rohrkrepierer. Denn die ach so „schrulligen“ Charaktere die sich der Film gern auf die Fahne schreiben möchte, sind entweder zu wenig schrullig um amüsant zu sein oder zu übertrieben schrullig um glaubhaft zu sein. Was die Handlung betrifft, kann „Stealing Rembrandt“ den oben erwähnten Ansatz leider weder in Hinblick auf Komik noch in Hinblick auf Spannung für sich ausnutzen. Stattdessen verlagert sich das Geschehen nach dem Diebstahl auf viele zwischenmenschliche Ebenen und verläuft dort mehr oder weniger im Sande. Wir sehen gleich zwei Vater-Sohn-Konflikte, Männer in ihren unterschiedlichen Partnerschaften und kleine Verdachtsmomente zwischen Freunden. Hier tiefer in menschliche Abgründe zu blicken und zu sehen wie die Gier nach Reichtum Freundschaften zerstören kann, hätte dem Film einen schwarzhumorigen Reiz verliehen – man denke nur an die bitterböse Komödie„Kleine Morde unter Freunden“ – leider bleibt es bei der bloßen Andeutung, die einen dann auch einmalig zum Schmunzeln bringt… Schlussendlich ist es einfach keine sehr gute Idee, eine mittelmäßig skurille, wahre Begebenheit auf die Leinwand zu bringen, wenn einem dabei eigene innovative Ideen fehlen. Technische Daten: Bewertung: |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Januar 2005 ) |
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