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Gesamtwertung 63 %
Ob sich dieser Koreanische Horrorfilm à la „The Ring“ lohnt, lesen Sie hier.
Studio/Verleih: Splendid Genre: Horror System: DVD-Video, Region 2, PAL Release Datum: 28.02.05
Der Film: Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen treibt die Reporterin Han und den Polizisten Choi zu Nachforschungen an. Alle Opfer, junge schwangere Frauen, haben eins gemeinsam: Tage vor ihrem Tod besuchten sie die Website einer Abtreibungsklinik. Doch während ihrer Recherche wird Han unvorsichtig und ruft aus Neugier ebenfalls die Seite auf. Sie sieht unheimliche, beängstigende Bilder und hat kurz danach erste Symptome einer Schwangerschaft…
Das Bild: Der Film spielt den Großteil der Zeit im Halbdunkel, wobei „Halbdunkel“ bei diesem dermaßen übertrieben dunklen Bild wirklich eine wohlmeinende Untertreibung ist. Dass es Absicht sein kann, dass in vielen Aufnahmen fast nichts mehr zu erkennen ist, darf wohl angezweifelt werden. Außerdem lässt das Bild oft an Schärfe vermissen und die Farben sind eher blass. Trotzdem kann man nicht sagen, dass die Kameraführung beliebig wäre. Sie ist unausgegoren, hat aber trotzdem ihre atmosphärischen Stärken.
Der Ton: Die 5.1 Umsetzung ist recht gut gelungen, auch wenn mit Sicherheit nicht das ganze Potenzial ausgereizt wurde. Die Rearspeaker kommen öfters zum Einsatz, der Score passt gut zur Filmatomsphäre. Allerdings fragt man sich wirklich, warum Asia-Filme grundsätzlich so mittelmäßig synchronisiert werden.
Ausstattung: Neben einem animierten Menü sind eine satte Trailershow, der Originaltrailer, ein Making Of, der Kurzfilm „Mimi“ und Inteviews mit Jun-ho Jeong und Eun-ju Lee enthalten.
Fazit: Anders als auf der Splendid Seite zu lesen, kann sich „Unborn but forgotten“ mitnichten mit Filmen wie „The Ring“ oder „Kairo“ messen, muss sich wohl aber den Vorwurf gefallen lassen, die Kernstücke aus beiden Filmen für sich geklaut und zusammengezimmert zu haben. Denn auch hier geht es um den bevorstehenden Tod, der durch eine mysteriöse Botschaft ausgelöst wird („The Ring“) und geisterhafte Websites sahen wir schon (und im Übrigen besser) im Unheimlichen „Kairo“.
Doch „Unborn but Forgotten“ scheitert nicht nur am offensichtlichen Ideenklau, sondern auch an der sehr flachen Spannungskurve. Der Film kommt einfach nicht so recht in die Gänge, die wenigen Schockeffekte wirken zu kalkuliert um für Gänsehaut zu sorgen und die Handlung ist einfach zu unkomplex. Man langweilt sich schnell und wenn der Film vorbei ist, hat man schon wieder vergessen um was es ging. Von daher passt immerhin der Titel ganz gut.
Technische Daten: Laufzeit: 90 Minuten Regie: Chang-jae Lim Hauptdarsteller: Jun-ho Jeong, Eun-ju Lee, Kan-hie Lee, So-yeon Lee Bild: 16:9 Audio: Deutsch Dolby Digital 5.0, Koreanisch Dolby Digital 5.0 Untertitel: Deutsch (optional) FSK: ab 16 Preis: ca. 18 Euro
Bewertung: Sound: 80 % Bild: 55 % Film: 45 % Ausstattung: 70 % Gesamtbewertung: 63 %
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