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Ghost Ship PDF Drucken
Geschrieben von [BW]   
Mittwoch, 14. April 2004

Gesamtwertung 81 %

Der inzwischen dritte Film der Horrorspezialisten von Dark Castle setzt wieder auf altbewährtes und beschäftigt sich diesmal mit einem Kreuzfahrtschiff das man auf seiner nächsten Urlaubsreise lieber meiden sollte. Also Leinen los, Segel hissen und ab ins Gruselabenteuer!

Studio/Verleih: Warner Brothers Home Video
Genre: Horror
System: Video DVD
Release-Datum: 05.06.2003

Der Film
Seit über 40 Jahren wird der italienische Luxusdampfer Antonia Graza nun schon vermisst. Am 21.Mai 1962 verschwand das Schiff einfach mitsamt seiner Besatzung, ohne einen Notruf oder Funkspruch.
Doch nun wittern der erfahrene Kapitän Murphy und seine Bergungscrew die Chance ihres Lebens:

Der Air-Force-Pilot Jack Ferriman bietet dem Team an ihnen zu zeigen wo das Schiff liegt und möchte dafür einen Anteil an den auf dem Schiff vermuteten Schätzen. – Außerdem möchte er bei der Bergung unbedingt dabei sein, damit die Beute auch wirklich gerecht aufgeteilt wird. Und so begibt sich die Crew auf eine Reise, die schrecklicher ist, als sie es je geträumt hätten. Nach einer stürmischen Fahrt stoßen sie auf das riesige und düstere Frack des Ozeandampfers, der sich wie eine gewaltige Festung aus dem Meer erhebt. Und kaum betritt das Bergungsteam das innere des Ghost Ship, geschehen auch schon die ersten unheimlichen Dinge: Türen fallen wie von Geisterhand zu, eigenartige Musik dröhnt aus den Funklautsprechern, glühende Zigaretten liegen in einem Aschenbecher, obwohl dass Schiff schon seit fast einem halben Jahrhundert von keinem Menschen mehr betreten wurde, und Maureen Epps, die einzige Frau an Bord, sieht ein kleines Mädchen, dass ihr scheinbar etwas wichtiges zu sagen hat.
Als die, anscheinend unerwünschten Schiffsgäste, aber einige Truhen mit Unmengen an Gold entdecken und schließlich auch noch das Bergungsschiff, die Arctic Worrior explodiert, eskaliert die ganze Situation schließlich gänzlich und die Antonia Graza wird zur tödlichen Falle.

Einzig der Geist des kleinen Mädchens Katie scheint zu wissen was sich wirklich damals, 1962, ereignet hat.
Gleich zu Beginn wird der Horrorfreund mit einer im wahrsten Sinne des Wortes einschneidenden Anfangssequenz, konfrontiert, die sich gewaschen hat. Danach nimmt die Spannung zwar leider etwas ab, kommt aber ab der Mitte des Films wieder voll in Fahrt.
Regisseur Steve Beck, der schon für 13 Geister auf dem Regiestuhl Platz nahm schuf mit Ghost Ship zwar sicher kein Meisterwerk, noch erfand er das Genre neu, dennoch erwartet den Zuschauer ein äußerst unterhaltsamer Horrorfilm auf hoher See.

Das Bild
Ebenso wie bei der RC-1 Fassung ist das Bild ist im Großen und Ganzen sehr gut gelungen. Es kann durch einwandfreien Kontrast, kräftige Farben und keinerlei auszumachende Artefakte oder Unreinheiten überzeugen. Nur die Bildschärfe schafft es nicht zu 100 Prozent perfekt zu sein.

Der Ton
Sowohl die englische, als auch die deutsche Tonspur lassen ebenso wie das Bild keinen Anlass zur Kritik. Der Raumklang ist gut gelungen, die Dialoge haben immer die richtige Lautstärke, und auch die Dynamik gefällt. Natürlich bekommt auch der Subwoofer immer wieder was zu tun und die Schockeffekte werden ebenfalls passend in Szene gesetzt.

Ausstattung
Als Extras bietet die DVD ein wenig interessantes Making-Of, einen genaueren Blick auf die Special Effects und die Ausstattung, einen Musikclip, ein Spiel, dass mit einigen, die Story vertiefenden Szenen als Belohnung aufwartet, und den Kinotrailer.
Insgesamt ist das zwar ganz in Ordnung, aber besonders viel außer dem üblichen Einheitsbrei lösst sich aud der DVD leider nicht entdecken.

Die Erstauflage der FSK18-Version bietet zusätzlich noch ein Hologrammcover.

Fazit
Ghost Ship ist Popcorn-Horror pur. Neben einer zwar nicht ganz neuen, aber trotzdem interessanten Story, bietet es reichlich Spannung, eine düstere Atmosphäre (dank der tollen Kulissen und dem stimmungsvollen Soundtrack) und auch einige wirklich gelungene Splatterszenen. - Von den kleinen Längen in der ersten Hälfte einmal abgesehen.

Technische Daten
Laufzeit: 88 Minuten
Regie:Steve Beck
Hauptdarsteller: Gabriel Byrne, Julianna Margulies, Isaiah Washington, Karl Urban,
Emily Browning, Ron Eldard, Desmond Harrington
Bild: 1,85:1 (anamorph)
Audio:
1. Deutsch 5.1
2. Englisch 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch für Hörgeschädigte
FSK: 18
Preis: Ca. 25 Euro

Bewertung
Sound: 87
Bild: 84
Film:
79
Ausstattung:
70
Gesamtwertung: 81

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. April 2004 )
 
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