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Final Cut PDF Drucken
Geschrieben von [AG]   
Samstag, 7. Mai 2005

Gesamtwertung: 68 %

Dein Tod ist erst der Anfang.

Studio/Verleih: Splendid
Genre: Thriller
System: Pal; Region 2
Release Datum: 21.03.2005

Der Film:
In der nahen Zukunft können Eltern ihrem ungeborenen Kind einen Chip implantieren lassen. Dieser Zoe Chip zeichnet alles auf was der Implantatträger hört und sieht. Stirbt der Träger, wird die Aufzeichnung zu so genanten Cuttern gebracht, die daraus einen Shortcut machen. Alan Hackmann ist einer der Besten, wenn nicht sogar der beste. Deswegen bekommt er auch den Auftrag, das Leben des gestorbenen Gründers der Firma Zoe Technologie zu schneiden.
Logischerweise ist genau dieser Chip mehr als wichtig für die Gruppe der Chipgegner. Die würde alles tun um den Chip zu bekommen. Auch töten?  

Das Bild:
Das Bild ist leider stellenweise etwas dunkel. Allerdings ist es nicht so dramatisch das man nichts mehr erkennen würde. Weder Unschärfen noch andere störende und den Filmgenuss schmälernde Fehler sind festzustellen.

Der Ton:
Der Ton geht absolut in Ordnung. Er hebt sich zwar nicht sonderlich hervor oder setzt sich gar ab, aber er ist passend für die Art und die Atmosphäre des Films. Absolut solide und angemessen eben.

Ausstattung:
Neben Trailern sind noch Interviews mit Cast und Crew vorhanden. Nicht wirklich viel. Und der Untertitel fehlt mal wieder gänzlich, was unverständlich ist. Alles in allem eine mehr als magere Ausstattung, die ja geradezu nach einer Special Edition schreit. 

Fazit:
The Final Cut ist ein weiterer ernster Film mit Robin Williams. Und auch in diesem Gebiet braucht er sich nicht zu verstecken.  Die Rolle des Alan, der ein belastendes Geheimnis aus der Kindheit mit sich herum trägt, das ihn zu dem zurückgezogenen und in sich gekehrten Menschen gemacht hat, wirkt nie aufgezwungen oder gekünstelt. Wirklich angenehm anzusehen.

Omar Naim führt nicht nur zum dritten Mal Regie, sondern diesmal arbeitet er auch mit seinem eigenen Buch. Als Manko muss man leider sagen, dass dem Film an manchen Stellen die Tiefe fehlt um das letzte Quäntchen Spannung, was das Thema des Films auf jeden Fall hergibt, herauszukitzeln. Wirklich schade, denn das verhindert eine wirklich hohe Bewertung des Films. Weswegen der Film nicht im Kino lief ist mir nicht klar, sieht man was sonst so im Kino läuft. Trotz der Storyschwächen ist der Film wirklich sehenswert und ein absolutes Muss für alle Robin Williams Fans.

Technische Daten:
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Omar Naim
Hauptdarsteller: Robin Williams, James Cavizel, Mira Sorvino 
Bild: 16:9, 2,35:1, Pal
Audio: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel:
FSK: 12
Preis: ca. 20 Euro

Bewertung:
Sound: 80 %
Bild: 80 %
Film: 85 %
Ausstattung:  25 %
Gesamtbewertung:  68 %
 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. April 2005 )
 
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