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Gesamtwertung 81 %
Der Rumtreiber Archie sieht in dem unmoralischen Auftrag des zwielichtigen Zirkus-Besitzers Ike vor allem eins: schnell verdientes Geld. Seine Aufgabe soll es sein, Divana, die Frau des Schaustellers, zu ermorden. Doch die attraktive Divana verdreht Archie den Kopf und überredet ihn dazu, ihren Mord nur vorzutäuschen. Dieses Vorhaben läuft schief, Archie wird zum Hauptverdächtigen des Mordes. Er flieht nach New Orleans und trifft dort unversehens auf die tot geglaubte Divana. Archie wird erneut zum Spielball in einem raffinierten Plan.
Studio / Verleih: Curb Entertainment / I-ON New Media Genre: Action/Thriller System: DVD-Video Release-Datum: 27.06.2005
Der Film Archie (Norman Reedus) schlägt sich mit Falschspiel, Betrügereien und Taschendiebstahl über die Runden, doch er wird eines Abends im Kasino dabei erwischt und kriegt vom Besitzer einen fetten Schnitzer ins Gesicht. Bei Ike (Armand Assante), einen skurrilen Jahrmarksbesitzer, bekommt Archie Zuflucht und eine Anstellung. Bald bietet Ike ihm an, für Geld seine attraktive Frau Divana umzubringen, mit welcher Ike sich dauernd streitet und wegen ihrer Mordversuche um sein Leben fürchten muss. Archie erzählt ihr von Ikes Plan und fängt eine Affäre mit ihr an. Sie wollen jetzt zusammen Ike hintergehen, den Mord vortäuschen und mit dem aufgeteilten Geld abhauen. Was Archie nicht weiss ist, dass er ein Spielball des Paares ist. Der Mord an Divana soll die Mafia, die den Jahrmarkt zu Geldwäschezwecken benutzt, verwirren um somit eine Riesenmenge Geld von der Mafia abzuzocken. Archie führt den vorgetäuschten Mord aus, der aber schiefgeht. Divana scheint tatsächlich tot zu sein und Archie wird zum Hauptverdächtigen. Als er zufällig Divana frisch und munter in New Orleans trifft stellt er sie zur Rede und erfährt alles. Um nicht wieder leer auszugehen und als Versager bzw. Betrogener dazustehen traut er diesesmal keinen, besonders ihr nicht, und heckt einen verwirrenden Plan aus. Wie dieser aussieht seht lieber selbst...
Das Bild Von Anfang an fällt auf, dass die Handlung auf eine besondere visuelle Weise erzählt wird. Sei es mit Hilfe der Schnittführung, der Kamerafahrten und vor allem durch die Farbauswahl bzw. Farbfilter, die auf das Spielgeschehen stimmig angepasst sind. Die Bildqualität ist durchgehend auf einem hohem Level wenn auch nicht perfekt. Gelegentlich fällt etwas Unschärfe und Pixelbildung auf, die nicht sehr störend sind.
Der Ton Serge Colberts Musik passt sich spielerisch in die Handlung ein, sei es hintergründig in Form eines Liedes, das im Radio spielt oder vordergründlich wo die Musiklautstärke überwiegt und dadurch gleichwertig mit den Bildern wird. Sie ist vielleicht nicht so ausgeklügelt wie in anderen Filmen des gleichen Genres aber durchaus angemessen. Beim Ton muss man sagen, dass er gut abgemischt ist jedoch nicht immer die volle Klangbreite und Raumtiefe erreicht, die man sich wünschen würde. Nichtsdestotrotz lässt sich der Film auch mit diesen kleinen Manko durchaus geniessen.
Die Ausstattung Wer sich bei dem Film auf viele Extras gefreut hat, der wurde enttäuscht. Lediglich ein ca. fünf-minütiges "Behind The Scenes" auf deutsch, sowie den englischen und deutschen Trailer gibt es zu sehen. Daneben noch eine Trailershow zu vielen anderen DVDs.
Das Fazit Mit Tough Luck ist Gary Ellis ein Highlight des Neo-Noir-Films gelungen. Nicht ins Kleinste perfekt aber spannend, überraschend und ein Geheimtipp für alle Fans intelligenter Thrillerkost.
Die technischen Daten Laufzeit: 86 Min. Ländercode 2 Sprache: Deutsch, Englisch: Dolby Digital 5.1 Musik: Serge Colbert Untertitel: Deutsch Bildformat: anamorphic 16:9, Widescreen 1.85:1 Regie: Gary Ellis Darsteller: Armand Assante, Norman Reedus, Dagmara Dominczyk, Rick Negron, Marco St. John, Steve Comisar FSK: ab 16 Jahren Preis: ca. 16 €
Die Bewertung Film: 86 Bild: 91 Ton: 85 Extras: 60 Gesamt: 81 |