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Möwengelächter PDF Drucken
Geschrieben von [TG]   
Sonntag, 26. August 2007
Gesamtwertung 82 %
Ein Haushalt voller Frauen wirbelt in den 50er 
Jahren ein isländisches Fischerdorf durcheinander.
Vielfach
ausgezeichnete Tragikomödie nach
dem gleichnamigen Roman. Mit Heino Ferch
als Frauenschwarm Björn Theodor.
So
viel zur Einleitung, hier kommt die Kritik...
Studio / Verleih: ISFILM, Hope & Glory 
Filmproduction / Epix
Genre: Schwarze Komödie/Drama
System: DVD-9 Release-Datum: 9.04.2007
Der Film
Island nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Freya, die junge Witwe eines US-Soldaten, der auf mysteriöse 
Weise gestorben ist, kehrt in ihre Heimat zurück. Ihr unangepasstes Verhalten verdreht den Männern den
Kopf und irritiert die Frauen. Doch die Heimkehrerin hat es auf den begehrtesten Mann des Dorfes, Björn
Theodor, abgesehen, einen Bauingenieur aus reicher Familie. In dem Chaos behält nur noch die elfjährige
Agga den Überblick. Schon am Anfang als Freya ankommt, ahnt Agga, dass mit dieser Ankunft ein Unheil
heraufziehen wird. Seitdem nämlich die temperamentvolle und geheimnisvolle Freya da ist, geschehen
merkwürdige Dinge - So stirbt z.B. ein Frauenschläger in seinem Haus als es abbrennt. Es sieht nach
einem Unfall aus, Agga verdächtigt aber Freya es angezündet zu haben. Niemand schenkt jedoch Aggas
Anschuldigungen Glauben, nicht einmal der charmante Dorfpolizist. Ein Unglück jagt das andere. Freya setzt alles daran, Björns Vermögen bzw. das seiner Mutter, unter ihren Nagel zu reissen. Dabei
wird sie immer von Agga mistrauisch beobachtet - Gelingt es dem kleinen Mädchen hinter Freyas
Geheimnise und ihre Absichten zu kommen?
Das Bild Der genügsame Seher wird mit dem Erscheinungsbild zufrieden sein. Anspruchsvolleren Zuschauern wird
vielleicht die Mattheit der Farben, geringfügige Unsauberkeit des Bildes und teils fehlende Schärfe auffallen.
Insgesamt aber handelt es sich um ansehnliche und adequate Qualität.
Der Ton Die malerische aber karge Landschaft Islands wird durch passende Filmmusik untermalt - Das Flair
des Films kommt dadurch authentisch rüber. Die Dynamik entspricht den üblichen Standards, die Dialoge
sind gelungen synchronisiert, bei der Raumtiefe besteht ein wenig Nachholbedarf.
Die Ausstattung Neben dem Originaltrailer, einem Making of (ca. 4 min., mit englischen Untertiteln) und unveröffentlichten
Szenen (ca. 6 min.) hat man zudem die Wahl, auf Texttafeln Wissenswertes über die Personen, den
Regisseur und den Film zu erfahren. Eine Fotogalerie und die übliche Epix-Trailershow fehlt auch nicht.
Es handelt sich hier um eine gelungene aber etwas kurze Zusammenstellung, die aber den Ansprüchen
der meisten Zuschauer genügt. Das Fazit "Möwengelächter" hat den Roman von Kristin Marja Baldursdóttir als Grundlage - Ich selbst kenne das
Buch nicht, kann mir aber aufgrund dieser Verfilmung von Ágúst Guðmundsson vorstellen, dass es ihm
sehr gut gelungen ist, die isländische Atmosphäre einzufangen und die ungewöhnliche Geschichte
glaubhaft zu vermitteln. Obwohl viele tragische Untertöne mitschwingen bleibt "Möwengelächter" an sich
eine schwarze Komödie. Der Feminismus spielt hier eine grosse Rolle - Die Stärken und Schwächen der
Frauen werden dabei "märchenhaft" erzählt. Die Schauspieler geben eine gelungene Vorstellung ab und
machen den Film zu einem "kleinen Erlebnis".
Die technischen Daten Ländercode 2 Originaltitel: Mávahlátur Land/Jahr: Island/GB/D 2001 Laufzeit: 110 Minuten Sprache: Isländisch DD 2.0, Deutsch DD 2.0 Untertitel: Deutsch (aus lizenzrechtlichen Gründen in der Originalfassung nicht ausblendbar) Bildformat: 16:9 anamorph Regie: Ágúst Guðmundsson Darsteller: Margrét Vilhjálmsdóttir, Heino Ferch, Ugla Egilsdóttir, Hilmir Snær Guðnason, Kristbjörg Kjeld FSK: ab 12 Jahren Preis: ca. 15 Euro Die Bewertung Film: 84 Bild: 88 Ton: 92 Extras: 65 Gesamt: 82
Letzte Aktualisierung ( Montag, 27. August 2007 )
 
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