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The Crossing - der Feind in deinem Haus PDF Drucken
Geschrieben von [TG]   
Dienstag, 16. September 2008


Gesamtwertung 85 %


Aus der Rubrik "nordische ungewöhnliche Filme" präsentieren wir euch den norwegischen Streifen "The Crossing". Der Regisseur Martin Asphaug erzählt uns darin seine aufgepimpte Version von "Misery" - Worum es sich dabei im Einzelnen handelt, lest ihr hier...

Studio / Verleih: Nordisk Film / I-On Entertainment
Genre: Thriller
System: DVD-9
Release-Datum: 27.04.2007

Der Film

Das Leben des Karrieremenschen Andreas war nahezu vollkommen: Geld, Nobelvilla, Traumauto und eine wunderschöne Ehefrau. Doch ein Unfall zerstörte seinen Traum schlagartig. Zwar bleibt ihm der Reichtum, aber sein verkrüppelter Körper lässt das ihm so wichtige, leidenschaftliche Sexleben mit seiner Gattin Liv zu einer Erinnerung verblassen. Doch sein Albtraum beginnt erst richtig, als der Handwerker Wagner bei ihm eintrifft, um ihm ein behindertengerechtes Umfeld zu bauen. Da dies eine gewisse Zeit benötigt, quartiert sich der Arbeiter in der Villa ein und beginnt der sexuell frustrierten Liv schöne Augen zu machen. Ein böses Spiel nimmt seinen Lauf und Andreas muss erkennen, dass sein Besucher weitaus mehr im Sinn hat, als ihm seine Frau auszuspannen. Noch bizarrer wird es, als sich herausstellt, dass Wagner der Vater von Andreas ist. Dieser findet auch heraus, dass sein Vater shon im Gefängnis saß, sehr gewalttätig ist und nicht mehr "alle Tassen im Schrank" hat. Liv und Andreas werden von nun an von Wagner im eigenem Haus gefangen gehalten und psychisch sowie körperlich bis aufs Äußerste drangsaliert. Ein Entkommen scheint auswegslos.

Das Bild

Passend zum "nordischen Flair" wirken die Farben dunkel und grösstenteils farbleer. Vereinzelt aber, wenn Farbe als Stilmittel verwendet wird, tauchen saftige Farbkontraste auf und unterstreichen die Filmatmosphäre. Die Kameraführung erscheint flüssig, begleitet von tollen Einstellungen und Schnitten. Dem Film mangelt es nur etwas an Schärfe und einer sauberen Bilderscheinung.

Der Ton

Beim Ton kann man nicht viel meckern. Die DD 5.1 Spur ist klanglich in Ordnung und genügt normalen Höransprüchen. Gelegentlich fehlt es an Raumtiefe, manche Geräusche könnten kraftvoller klingen, Musik, Sprache, genauso wie Sound-Effekte werden grösstenteils als dynamisch und laut abgemischt empfunden.

Die Ausstattung

Auf der DVD, welche uns zur Verfügung gestellt wurde befinden sich keine Extras. Man bekommt lediglich den
Trailer und eine I-On-Trailershow zu Gesicht. Anscheinend gibt es aber auch eine Version mit "Behind the scenes" zu kaufen. Wie dem auch sei, auf unsere DVD fehlt diese Ausstattung. Dies schlägt sich natürlich negativ zu Buche.

Das Fazit

"In The Crossing entlädt sich auf den unvorbereiteten Zuschauer ein wahrhaft teuflisches Gebräu aus unterschwellligem Sex und Thrill" - So der Text auf der DVD-Rückseite. Dem stimme ich zu - Die Sexszenen aber sind mehr als nur unterschwellig. Da geht es manchmal ordentlich zur Sache, Geschlechtsteile sieht man jedoch nicht. Der Film überzeugt ansonsten durch eine anziehende Spannungskurve und die vielen unerwarteten Wendungen. Dadurch hat "The Crossing" den Namen Thriller mehr als verdient. "Zusätzlich fein abgeschmeckt mit einer fiesen Prise schwarzen Humors bescherte der Film schon den Besuchern des FANTASY FILM FESTES einen erhöhten Pulsschlag und empfiehlt sich als ein wunderbarer und zugleich absolut böser Nervenkitzel".

Die technischen Daten
Ländercode 2
Originaltitel: Andreaskorset
Land/Jahr: Norwegen/2004
Laufzeit: 103 Minuten
Sprache: Deutsch DD 5.1, Norwegisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 16.9 1,78:1
Regie: Martin Asphaug
Darsteller: Trond Fausa, Svante Martin, Stine Varvin u. a.
FSK: ab 16 Jahren
Preis: ca. 15 €

Die Bewertung
Film: 90
Bild: 92
Ton: 91
Extras: keine
Gesamt: 85


 
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