| Drop Out |
| Geschrieben von [TG] | |
| Dienstag, 22. Juli 2008 | |
![]() Gesamtwertung 63 % Marion Niplowski ist jung und braucht das Geld: Was anfangs nur als Ausrede gedacht war, um eine Wohnung zu ergattern, wird blitzschnell zur Berufung für die erfolglose Sängerin. Plötzlich sieht sich die Amateurdetektivin in wilde Abenteuer mit einer großen Portion Sex, Drugs and Rock'n'Roll verwickelt... Studio / Verleih: Wolfgang Büld Filmproduktion / Epix Genre: Krimi/Trash System: DVD-9 Release-Datum: 15.11.2007 Der Film Neben Regisseurin sowie Hauptdarstellerin Beatrice Manowski („Nekromantik“, „Manta, Manta“) hat auch Wolfgang Büld („Punk in London“ - 1977, „Der Formel Eins Film“ - 1985, „Penetration Angst“) bei „Drop Out“ seine Finger im Spiel. Er schrieb am Drehbuch mit und soll als Co-Regisseur beteiligt gewesen sein, wobei es zu Unstimmigkeiten mit Manowski gekommen sein soll. Die Kombination aus ein bisschen Sex und Drogen passt jedenfalls sehr gut zu Bülds letzten Werken „Penetration Angst“ (2003), „Lovesick: Sick Love“ (2004) und „Twisted Sister“ (2006). In "Drop Out" jedenfalls geht es um Marion Niplowski, "liebevoll" Nippelsuse genannt, die sich, um der Miete wegen, als Privatdetektivin ausgibt. Unverhofft bald wird sie von einem eiversüchtigen Ehemann engagiert, um dessen Frau zu beschatten und herauszufinden, ob sie ihn betrügt. Durch Marions Forschungen findet sie heraus, dass die Frau eine Lesbe ist und regelmässig Sex -und Drogenpartys besucht. Marion wird bei einer solchen Veranstaltung entdeckt und zum mitmachen animiert. Völlig orientierungslos und mit Drogen vollgepumpt wacht sie mit einem Riesendildo und sonst splitternackt neben einer Leiche auf - Es handelt sich um die beschattete Frau. Die Polizei kommt Marion auf die Spur und verdächtigt sie des Mordes. Es entsteht eine bizarre "Beziehung" zwischen dem Polizeiermittler (Erdal Yildiz) und Marion - Zusammen versuchen sie den Mord aufzuklären und Marions "Unschuld" zu beweisen... Das Bild Verrauscht, verwackelt, verdreckt - Dies sind nur ein paar Adjektive, welche die Bildqualität beschreiben. Trotz dieser Beeinträchtigungen tauchen im Film oft gelungene Kameraeinstellungen und wunderbar eingefangene Szenen auf. So schlecht das Bild auch sein mag, es passt zum trashigen Charakter - Genrefans werden es sogar lieben. Der Ton Manche Aufnahmen klingen schrill andere dumpf, hier gibt es ein breites Spektrum an Variationen und Unstimmiglkeiten. Verunreinigungen wie Zischen oder Rauschen sind nicht zu überhören. Aufgrund der genannten Qualitätsbeschränkungen kann von Dynamik und Raumtiefe nur selten die Redesein. Die Ausstattung Neben Interviews mit Beatrice Manowski (19 Minuten) und Uwe Bohrer (6 Minuten) gibt es die Möglichkeit, die englische Version des Hauptfilmes mit dt. Untertiteln anzusehen. Eine Fotogalerie und die Epix-Trailershow sind ebenso enthalten. Das Fazit Was den Trash-Factor bei "Drop Out" angeht, so erfüllt der Film wohl alle Ansprüche der Fans in Punkto Absurdität, Geschmacklosigkeit und schrägem Humor. Die Offenheit und der Mut muss hier besonders hervorgehoben werden, genauso wie das Engagement und die Spielekunst der Hauptdarstellerin. An der Schmerzensgrenze bewegt sich sowohl die Bild -und Tonqualität, was aber vielmehr den Trashcharakter unterstützt als negativ beeinträchtigt. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass mich der Film völlig überzeugt hätte - Trotzdem hat er mich in vielerlei Hinsicht beeindruckt und positiv schockiert. Die technischen Daten Ländercode 2 Land/Jahr: Deutschland/1998 Laufzeit: ca. 106 min. Sprache: Deutsch Dolby Digital 2.0 Untertitel: in der englischen Fassung werden englische UT eingeblendet Bildformat: 1:1,66 (4:3) Regie: Beatrice Manowski Darsteller: Beatrice Manowski, Erdal Yildiz, Axel Pape, Martina Schießer, Robert Viktor Minich, Barbara Philipp FSK: ab 18 Jahren Preis: ca. 18 € Die Bewertung Film: 73 Bild: 55 Ton: 56 Extras: 68 Gesamt: 63 |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Juli 2008 ) |